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Der 74. Jahrestag der verbrecherischen und verheerenden Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki ist Anlass, die Kernaussage zu erneuern: Entweder die Menschheit schafft die Atombombe ab oder die Atombombe die Menschheit.

Wenige Tage nachdem der INF-Vertrag zur Abrüstung von Mittelstreckenraketen beendet wurde, wird das nukleare Wettrüsten verschärft. Es geht um milliardenteure Modernisierungsprogramme in allen Atomwaffenstaaten, die Entwicklung neuer (Mini-)Atomwaffen in den USA und die vielfältigen Gefahren der weiteren Verbreitung von Atomwaffen, angeheizt durch Spekulationen über Atomwaffenprogramme Irans und Saudi Arabiens.

Daher fordert die NaturwissenschaftlerInnen-Initiative:

  • Verhandlungen über eine Nuklearwaffenkonvention zur Abschaffung aller Atomwaffen und als ersten Schritt die Unterzeichnung des Vertrages zum Verbot von Atomwaffen auch durch die Bundesregierung.

Die Aussage der Bundesregierung für eine Welt ohne Atomwaffen – zuletzt erneuert durch den Außenminister Maas – ist unglaubwürdig und dient der Weißwaschung eigener Aufrüstungspolitik solange die Bundesregierung

  •  nicht den Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel fordert und das entsprechende Abkommen mit der US-Regierung kündigt;
  • die nukleare Teilhabe nicht sofort beendet, stattdessen sogar neue Flugzeuge für diese völkerrechtswidrige Teilhabe an Atomwaffen beschaffen will;
  • den Ersteinsatz von Atomwaffen in der NATO-Doktrin nicht beenden will;
  • sich weiter gegen den UN-Vertrag zum Atomwaffenverbot ausspricht;
  • nicht ausschließt, gemeinsam mit der französischen Regierung perspektivisch über eine europäische Atombombe (mit) zu verfügen.

Wir sagen: Nukleare Abrüstung sieht anders aus! Wir fordern eine eigenständige Politik zur Abrüstung und Abschaffung aller Atomwaffen durch

  •  den Verzicht auf die nukleare Teilhabe und die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrages;
  • das Einbringen einer Resolution in die Vereinten Nationen, die alle Atomwaffenstaaten auffordert, auf die atomare Modernisierung zu verzichten und das Geld für die Realisierung der globalen Nachhaltigkeitsziele zur Verfügung zu stellen.

Die NaturwissenschaftlerInnen-Initiative wird sich in diesem Sinne gemeinsam mit allen Initiativen und Organisationen weiterhin aktiv und konkret für eine Welt ohne Atomwaffen einsetzen. Unser Ziel bleibt: Zum 75. Jahrestag von Hiroshima und Nagasaki 2020 müssen die Verhandlungen über eine Nuklearwaffenkonvention beginnen, die alle Atomwaffen verbietet und abschafft.

NaturwissenschaftlerInnen-Initiative für Frieden und Zukunftsfähigkeit

Marienstr. 19/20 · 10117 Berlin
www.natwiss.de
info@natwiss.de

Frankfurt-RechteGelbWesten-VVN-BdA-30.07.2019-1-Aufruf 20190406 01
Einladung Umwelttag 2019
Aufruf zum Antikriegstag 2019 in Frankfurt am Main

PM_Tag der offenen Gesellschaft_15.6.19

Tag der offenen Gesellschaft_Langen

Sommerfest_2019
Freitag im Waldhaus Juni 2019

Pressemitteilung zum
Abschluss der 35. Landeskonferenz der NaturFreunde Hessen in Egelsbach

NaturFreunde Hessen fordern Stopp der Rodungen im Langener Bannwald

Blick in das Bürgerhaus Egelsbach während der Konferenz

Am Wochenende 18./19. Mai 2019 trafen sich über 100 Delegierte aus NaturFreunde Orts- und Fachgruppen sowie Bezirksvertreter aus ganz Hessen zu ihrer 35. Landeskonferenz in Egelsbach.

Neben Fragen zur Weiterentwicklung des Verbandes befassten sich die NaturFreunde als zivilgesellschaftlich aktiver Verband auf der Konferenz mit einem umfangreichen Antragspaket.

In einem auf die Region bezogenen Beschluss fordert die Landeskonferenz den Stopp der zu Gunsten einer weiteren Auskiesung vorgesehenen Rodungen im Langener Bannwald, zumindest bis zur endgültigen juristischen Entscheidung im laufenden Gerichtsverfahren vor dem Verwaltungsgerichtshof in Kassel. Ergänzend fordern die NaturFreunde Hessen eine Umweltverträglichkeitsprüfung durch unabhängige Gutachter.

In weiteren Beschlüssen rufen die NaturFreunde zur aktiven Teilnahme an den Wahlen zum europäischen Parlament am kommenden Sonntag auf. Für ein soziales und demokratisches Europa – Europa gegen die Nationalisten stärken, ist die zentrale Losung. Die Mitglieder und Gliederungen des Verbandes werden zudem aufgefordert, sich verstärkt in Bündnissen gegen Rechts zu engagieren.

In weiteren Beschlüssen fordern die NaturFreunde das Verbot des Pflanzenschutzmittels Glyphosat und einen früheren Ausstieg aus der Steinkohle als von der Kohlekommission vorgeschlagenen.

Bezüglich des Flugverkehrs bestätigten sie ihre Forderungen nach einem Stopp weiterer Ausbauplanungen am Frankfurter Flughafen, die Deckelung der Flugbewegungungauf 380 Tsd Flüge p.a., ein absolutes Nachtflugverbot zwischen 6 und 22 Uhr wie auch das Verbot von Kurzstreckenflügen unter 800 km sowie die Streichung der Steuerprivilegien für die Flugverkehrswirtschaft.

Als Landesvorsitzender wiedergewählt wurde Jürgen Lamprecht (Frankfurt).

Weitere Mitglieder im Landesvorstand:
Arno Enzmann (Wiesbaden), Marianne Friemelt (Frankfurt), Manfred Geiss (Mörfelden), Werner Battenhausen (Bad Vilbel), Simon Umbach (Frankfurt) und Dr. Manfred Wittmeier (Frankfurt)

Egelsbach, 19. Mai 2019

Jürgen Lamprecht
Landesvorsitzender
NaturFreunde Hessen

* Demonstrationen in über 50 Städten Europas

* Allein in Deutschland stellen sich 150.000 Menschen gegen
Nationalismus und fordern eine veränderte EU

+ 20.000 in Berlin + Frankfurt am Main 16.000 + Hamburg 15.000 + Köln
45.000 + Leipzig 10.000 + Stuttgart 12.000 + München 20.000

+ Klares Signal vor der Europawahl auch in über 50 europäischen Städten
in Polen, Rumänien, Ungarn, Schweden, Österreich, Spanien, Italien,
Frankreich, Niederlanden, Dänemark, Großbritannien, Bulgarien und der
Schweiz

16 000 Demonstranten in Frankfurt am Main

Mehr als 150.000 Menschen haben heute in Deutschland unter dem Motto
„Ein Europa für Alle – Deine Stimme gegen Nationalismus!“ für eine EU
der Menschenrechte, Demokratie, sozialen Gerechtigkeit und des
ökologischen Wandels demonstriert. Eine Woche vor der Europawahl warben
die Demonstrierenden in sieben deutschen und mehr als 40 weiteren
europäischen Städten für eine hohe Wahlbeteiligung demokratisch
gesinnter Bürgerinnen und Bürger.

In Berlin demonstrierten 20.000 Menschen, in Frankfurt am Main waren es
16.000, in Hamburg 15.000, in Köln 45.000, in Leipzig 10.000, in
Stuttgart 12.000 und in München 20.000. Die Erwartungen der
Organisatoren wurden damit erfüllt. Die glänzenden Demos von DIE VIELEN
reihten sich ebenso mit Tausenden Menschen ein wie Demonstrationen in
Freiburg, Görlitz oder Nürnberg. Europaweit gingen in Polen, Rumänien,
Ungarn, Schweden, Österreich, Spanien, Italien, Frankreich,
Niederlanden, Dänemark, Großbritannien, Bulgarien und die Schweiz für
ihre Vision eines anderen Europas auf die Straße. Die Zahlen der anderen
europäischen Städte liegen erst zu einem späteren Zeitpunkt vor.

„Heute haben mehr als 150.000 noch einmal bekräftigt: In Zeiten
nationaler Alleingänge ist es wichtiger denn je, dass wir uns als
solidarische Gesellschaft für ein Europa einsetzen. Ein Europa, das
Demokratie und Rechtsstaatlichkeit über Grenzen hinweg verwirklicht und
sich über Nationalismus und Abschottung hinwegsetzt. Gemeinsam sagen
wir: Die EU muss sich ändern, wenn sie eine Zukunft haben will. Wir
streiten gemeinsam für unsere Vision eines anderen Europas,” hieß es aus
dem Bündnis.

Mit Demonstrationen und begleitender Kampagnen-Arbeit macht sich das
Bündnis dafür stark, dass Bürgerinnen und Bürger am 26. Mai zur Wahl
gehen und mit ihrer Stimme Europa eine Zukunft geben: “Wir appellieren
an alle Bürgerinnen und Bürger Europas: Geht wählen und tretet ein für
ein demokratisches, friedliches und solidarisches Europa und gegen
Nationalismus und Rassismus.”

Zu den sieben Demonstrationen in Deutschland aufgerufen hatte ein
zivilgesellschaftliches Bündnis aus mehr als 400 Aktions-Netzwerken,
Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen, Wohlfahrts- und
Sozialverbänden, Globalisierungskritikern, Jugendverbänden,
Gewerkschaften, kirchlichen und entwicklungspolitischen Organisationen
sowie Organisationen für Bürgerrechte, Kultur und nachhaltige
Landwirtschaft auf bundesweiter sowie auf regionaler Ebene.
Zum Trägerkreis gehören Attac Deutschland, Campact, Der Paritätische
Gesamtverband, Mehr Demokratie, NaturFreunde Deutschlands,
Naturfreundejugend Deutschlands, Pro Asyl, Seebrücke.

Weitere Informationen unter: www.ein-europa-fuer-alle.de


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