Die Friedensinitiative Langen macht aufmerksam auf das Schauspiel
„RAMSTEIN AIRBASE: GAME OF DRONES“
Es wird am Samstag, den 21. Oktober im Staatstheater Mainz aufgeführt.

In Ramstein befindet sich der größte US-Militärflugplatz außerhalb der Vereinigten Staaten: die Rammstein Airbase.
Sie ist ein zentraler Umschlagplatz für Soldaten und Material für die US-Kriegsführung in Asiens Kriegsgebieten.
Die Airbase spielt außerdem für die Kriegsführung mit Drohnen eine zentrale Rolle. Der ehemalige Drohnen-Operateur Brandon Bryant gab der Weltöffentlichkeit einen Einblick wie dieses System funktioniert und welche Rolle Ramstein darin spielt. Bryant war zu Gast im Staatstheater Mainz. Das Gespräch mit ihm diente als Grundlage für das Theaterprojekt.

Wer mitfahren möchte kann sich bei Rosi Steffens Tel.: 06103 976073 melden.

Friedensinitiative Langen

Silvia Gingold

Stellungnahme zum Urteil des Verwaltungsgerichts Kassel im Gingold-Prozess
Angriffe auf die verfassungsmäßigen Rechte von Antifaschisten, die Verbreitung von Unwahrheiten und Verleumdungen wirft die hessische Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) dem hessischen Verfassungsschutz vor. Read More

OktoberA4

Verteidigungsausgaben sind kein Selbstzweck. Sie sollen ausschließlich der Friedenssicherung dienen. Deshalb ist es unsinnig, die Ausgaben an einen festgelegten Prozentsatz der Wirtschaftsleistung zu koppeln. Das 2-Prozent-Ziel der NATO, das von der Trump-Regierung vehement eingefordert wird, sichert nicht den Frieden sondern führt zu einer neuen Rüstungsspirale. Außerdem: Schon heute verschlingt der Rüstungsetat in Deutschland über 11% des Bundeshaushalts. Schon heute fehlt Geld für Bildung, Soziales und Infrastruktur.
Konflikte lassen sich nicht mit Waffengewalt lösen. Wir brauchen verstärkt zivile Strategien zur Friedenssicherung, die an den Ursachen von Kriegen und Konflikten ansetzen. Hierzu gehören vor allem ein fairer Welthandel, eine gerechtere Verteilung des weltweiten Reichtums sowie soziale und ökologische Entwicklungs- und Klimaschutz-projekte.
Wir lehnen strategische Waffenexporte in Krisen- und Konfliktgebiete sowie an diktatorische oder autokratische Regime grundsätzlich ab. Wir dürfen nicht länger Staaten und Konfliktparteien mit Waffen versorgen, die Krieg, Gewalt und Unterdrückung als Mittel der Politik verstehen.
Wir fordern alle Bundestagskandidaten/innen auf: Erklären Sie ihre Ablehnung einer 2% Verpflichtung für den Verteidigungshaushalt im Koalitionsvertrag der nächsten Bundesregierung. Setzten Sie sich für eine stärkere und bessere Kontrolle von Waffenexporten ein!
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Dieser offene Brief an die AfD verbreitet sich gerade überall! Unterzeichne ihn mit nur einem Klick und leite ihn weiter — damit er zu einem Symbol unseres Widerstandes für ein vielfältiges Deutschland wird:

Sehr geehrte AfD,

wir sind die 87 Prozent, die euch nicht gewählt haben.

Wir sind links der Mitte, rechts der Mitte und genau auf der Mitte. Wir sind Menschen jedes Geschlechts, jedes Alters, jeder Herkunft, jeder Religion, jeder Hautfarbe, jeder sexuellen Orientierung, jeder politischen Richtung. Wir sind die, die unser Land zu dem machen, was es ist.

Und wir stehen auf gegen euren Rassismus.

Wir stehen für ein weltoffenes, soziales, liberales, vielfältiges Deutschland, in dem kein Platz ist für Fremdenfeindlichkeit. Wo ihr Mauern ziehen wollt, bauen wir Brücken. Wo ihr Hass verbreiten wollt, reagieren wir mit Zusammenhalt.

Das hier ist unser aller Land und ihr „holt es euch nicht zurück“.

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Das sitzt: Die AfD ist zweistellig im Bundestag. Die SPD schließt eine Große Koalition aus. Die einzig realistische Koalitionsoption: Jamaika. Bedeutet das Schwarz-Gelb mit grünem Anstrich? Ist alle Hoffnung auf progressive Politikideen – die Bürgerversicherung und eine faire Rente, einem konsequenten Kohleausstieg und eine Agrarwende – dahin?

Das Wahlergebnis kann Menschen mit progressiven Werten nur erschüttern. Aber bei allem berechtigten Entsetzen ist es wichtig, sich deutlich zu machen: Die langfristigen Auswirkungen sind von uns zumindest noch beeinflussbar. Und es ergeben sich sogar kurz- oder mittelfristig ein paar Chancen – je nachdem, in welche Richtung das Land nach der Wahl geht.

Die AfD als drittstärkste Partei. Das kann der Beginn eines noch weiteren Aufstiegs sein, so wie ihn die FPÖ in Österreich erlebt hat. Oder aber die AfD geht den Weg früherer rechtsextremer Parteien wie Republikaner, DVU oder NPD, die sich selbst zerlegten.

Jamaika als Regierungskoalition. Das kann mit der FDP an der Regierung den Zerfall der EU weiter beschleunigen. Gleichzeitig aber dem weltweiten Kampf gegen die Klimakrise den dringend benötigten neuen Schub geben.

Die SPD in der Opposition. Das kann wie 2009 enden, als die SPD einen programmatischen und personellen Neuanfang verpasste. Oder die Wiedergeburt einer Partei der sozialen Gerechtigkeit einläuten – so dynamisch wie Labour in Großbritannien unter Jeremy Corbyn oder wie in den USA die Bewegung um Bernie Sanders.

Wohin sich das alles entwickelt – genau kann das jetzt niemand vorhersagen. Aber mit Strategie und Ausdauer kann es uns gelingen, in einigen Bereichen einen Unterschied zu machen. In dieser ausführlichen E-Mail wollen wir mit Ihnen unsere ersten Gedanken teilen. Read More

  •                                              Anzahl              Anteil
    Wahlberechtigte               25.225
    Wähler/innen                    19.333              76,6%
    Gültige Stimmen               19.072
    CDU                                        5.653              29,6%
    SPD                                         3.884             20,4%
    GRÜNE                                  2.187              11,5%
    DIE LINKE                            1.615               8,5%
    AfD                                          2.301              12,1%
    FDP                                         2.521              13,2%
    PIRATEN                                  101               0,5%
    FREIE WÄHLER                     174               0,9%
    Sonstige                                     636               3,3%

DKP/Linke Liste
Stadtverordnetenfraktion Mörfelden-Walldorf
Sorge um unbelastete Trinkwasserversorgen

Mörfelden-Walldorf/ Langen – Erneut soll eine große Waldfläche zwischen Mörfelden-Walldorf und Langen der Axt zum Opfer fallen. Die Firma Sehring GmbH hat bereits Bauzäune errichtet, um ein weiteres Waldstück in den kommenden Tagen zu roden.
Es handelt sich um das Gebiet parallel zur Steingrundschneise und der Brunnenschneise; das ist östlich der stillgelegten Zufahrtsstraße von Langen. Westlich vom geplanten Kiesabbau (ca. 1200 m) sind Trinkwasser Brunnen von Walldorf. Östlich davon sind Brunnen und das Wasserwerk West von Langen in ca. 800 m Entfernung.
Es geht hier nicht alleine nur um den Wald. Es droht eine unwiederbringliche Vernichtung eines großen und natürlichen Trinkwasserspeichers mit einem exzellenten Kiesfiltersystem.
Mit deutlichen Worten widerspricht die Stadtverordneten Fraktion der DKP/Linke Liste Mörfelden-Walldorf diesen Plänen. „Angesichts wachsender Probleme, das Rhein-Main-Gebiet mit unbelastetem Trinkwasser zu versorgen, ist diese Politik eines fortschreitenden Raubbaues geradezu grotesk“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dietmar Treber. Hinzu komme, dass der derzeitige große Grundwassersee von 200 ha, liebevoll als Waldsee bezeichnet, durch Verkeimung (Badebetrieb) und Schadstoffe belastet ist. „Nun wird auch das angrenzende Brunnensystem gefährdet“ und so Treber weiter: „Nach den riesigen Waldverlusten durch die Nordwestlandebahn, Cargo-City Süd und das Terminal 3, droht jetzt weiter ein bedeutender Verlust an Wald und damit auch Naherholungsgebiet. Die Vernichtung des Waldes ist ein weiteres Beispiel dafür, dass Profitinteressen über das Wohlergehen der Menschen gehen. Das Prinzip: Profite steigen wenn Bäume fallen, bestimmt weiterhin das Denken der Unternehmen und Konzerne. Die Menschen im Rhein-Maingebiet brauchen aber nicht nur sichere Arbeitsplätze sondern auch eine gesunde Umgebung und Möglichkeiten zur Regeneration und Freizeit, eine intakte Natur“.

Mit freundlichen Grüßen
Dietmar Treber
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender

Diesen Sonntag geht es um die Zukunft unserer Demokratie! Die Rechtspopulist/innen schaffen es sehr wahrscheinlich ins Parlament, vielleicht sogar als drittstärkste Kraft. Lassen Sie uns alles tun, um das zu verhindern!

Wir wollen Vielfalt statt Einfalt, Gerechtigkeit statt sozialer Kälte und Zusammenhalt statt Hass. Deshalb bitten wir Sie: Gehen Sie am Sonntag wählen.

Jede nicht abgegebene Stimme stärkt die AfD im Bundestag.

Wenn Sie noch nicht wissen, wen Sie wählen sollen, empfehle ich Ihnen den Wahl-O-Mat. Denken Sie daran, dass Sie bei der Ergebnisauswahl im Wahl-o-Maten auch kleine Parteien berücksichtigen können.

Es geht um die Zukunft unserer ganzen Gesellschaft. Stehen wir zusammen und setzen wir ein Zeichen für Weltoffenheit, gegen Diskriminierung und Hass.

Gemeinsam sind wir stark — das zeigen SumOfUs-Mitglieder wie Sie Tag für Tag. Weltweit kämpfen wir gegen Diskriminierung und Ungerechtigkeit. Deswegen müssen wir unsere Stimme auch erheben, wenn in Deutschland so viel auf dem Spiel steht. Stimmen wir am 24. September gegen Hass und Ausgrenzung — und für Vielfalt, Weltoffenheit und Menschlichkeit.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Anne, Wiebke und das Team von SumOfUs

Mehr Informationen:

Gauland provoziert mit Äußerung zur Nazizeit,Zeit Online, 14. September 2017
AfD verteilt Pfefferspray am Infostand Handelsblatt, 29. August 2017

 

Auch wenn die derzeit gehandelten Umfragewerte befürchten lassen, daß mit der AfD schon wieder eine offen rechtsradikale, fremdenfeindliche, rassistische und homophobe Partei in den nächsten Bundestag einziehen wird:

Es bleiben noch neun Tage bis zur Bundestagswahl. Lasst uns gemeinsam jeden dieser Tage für Aktionen, Proteste und Aufklärungsarbeit gegen die AfD nutzen! Zwar müssen wir damit rechnen, dass die AfD in den Bundestag einziehen wird, doch es lohnt sich der Kampf um jeden Prozentpunkt. Ein Prozent weniger entspricht etwa sechs Abgeordneten weniger – mit allen Ressourcen und Privilegien, die ein Bundestags-Mandat mit sich bringt: beispielsweise monatlich 20.000 Euro Gehaltsbudget mit dem die AfD’ler*innen weitere Nazis und Rassist*innen finanzieren.

In der ganzen Bundesrepublik haben sich unzählige Menschen zu einer bundesweiten Bewegung gegen Spaltung, Rassismus und Hetze zusammengeschlossen. Allein in den letzten zwei Wochen haben wir 300 Päckchen mit Aktionsmaterialien in die ganze Republik verschickt. In Hamburg und Freiburg haben Tausende demonstriert und Aktivist*innen berichten uns von Aktionen gegen die AfD in Dörfern, von denen wir noch nie gehört hatten. Bundesweit stehen Menschen auf um zu zeigen: unsere Alternative heißt Solidarität!

Aus ein paar Orten haben uns Berichte erreicht, dass AfD’ler, teils auch Polizei, Aktivist*innen mit Aktionskits behindert und angegangen haben. Der Einsatz der Aktionskits zum begleiten von AfD-Wahlkampfständen, das Einsammeln von rassistischem Müll mit der Aktion ‚Blauer Sack‘ und Proteste gegen die rechte Hetze sind und demokratisches Recht und durch die Meinungs- und Versammlungsfreiheit geschützt. Wir verurteilen alle Übergriffe auf den legitimen und wichtigen Widerstand gegen Rassismus und rechte Hetze. Zur Unterstützung haben wir einige rechtliche Tipps für die Nutzung der Aktionskits zusammen gestellt:
https://wwwe.aufstehn-gegen-rassismus.de/mitmachen/aktionsanleitungen/rechtliche-tipps/


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