Di, 22. August 2017, 19:00 Uhr
Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt

Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich
Kooperation: Pax-Christi-Regionalverband Mainz-Limburg, Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel“

Mit:
Christine Buchholz (Linke),
Omid Nouripour (Grüne),
Dr. Oliver Strank (SPD),
Prof. Dr. Matthias Zimmer (CDU)

Nähere Informationen können Sie bitte unten ersehen.

Die Margit-Horváth-Stiftung berei­tet den „Lauf für ein begrün­tes Dach“/ Samstag, 26.August, in enger Koope­ra­tion mit der Bertha-von-Suttner-Schule und zahl­rei­chen Grup­pen der Bevöl­ke­rung vor. Wir bit­ten darum, dass Fir­men, Ver­eine und Pri­vat­per­so­nen mög­lichst schon im Vor­hin­ein Start­gel­der spen­den. Diese Spen­den wer­den natür­lich in ers­ter Linie für Schüler*innen, Arbeits­lose … ver­wen­det. Sie kön­nen uns also jetzt schon tat­kräf­tig unter­stüt­zen, indem Sie und ihr bereits vorab spen­det. Die­je­ni­gen Läufer*innen, die es sich leis­ten kön­nen, selbst eine Start­ge­bühr von 5.- € zu bezah­len, bit­ten wir natür­lich, dies auch zu tun und damit unser Pro­jekt noch wei­ter zu beför­dern. Es ist ein Rund­lauf (1,2 km) ent­lang des „His­to­ri­schen Lehr­pfa­des“, der im Novem­ber 2000 rund um das ehe­ma­lige Lager­ge­lände ange­legt wurde. Selbst­ver­ständ­lich gibt es für jede*n Läufer*in die übli­chen, „rich­ti­gen“ Start­num­mern. Für jede Runde bekommt man ein neues Start­band. Jede*r Läufer*in, der etwas ganz beson­de­res leis­tet: die meis­ten Run­den, als Fünf­jäh­ri­ger zehn Run­den lau­fen, mit dem Rol­la­tor oder mit Krü­cken eine Runde, der beste Sprin­ter oder, oder, oder … bekommt selbst­ver­ständ­lich bei freier Aus­wahl ein schö­nes Geschenk zum Abschluss als Aner­ken­nung und Dank. Manuel Cam­pos wird all das bes­tens kom­men­tie­ren und mit mun­te­ren Wor­ten beglei­ten. Kaf­fee, Kuchen, Bre­zeln und kalte Getränke wer­den ange­bo­ten. Wer hat Lust und Zeit einen Kuchen zu backen oder an die­sem Tage bei prak­ti­schen Arbei­ten (Ver­kauf oder Anmel­dung des Lau­fes) mit­zu­wir­ken? Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Bertha-von-Suttner-Schule zei­gen zudem an die­sem Nach­mit­tag vor dem Horváth-Zentrum ver­schie­dene kul­tu­relle Darbietungen.

Najib, Ahmad Abdul und Samsor haben grausame Dinge in ihrer Heimat erlebt und viele ihrer Familienmitglieder wurden getötet. Jetzt sollen sie aus Deutschland abgeschoben werden. Rainer, bitte helfen Sie uns, damit sie bleiben dürfen!

Najib hat erlebt, wie sein Vater von den Taliban getötet wurde, seine Mutter verlor er zuvor im Krieg. Auch Ahmad Abduls Vater und Bruder wurden von den Taliban getötet. Und Samsor weiß nicht, ob sein Vater noch lebt, denn der ist seit Langem verschwunden. Diese grausamen Erlebnisse haben die drei Jungs dazu bewegt, sich mit 16 und 17 Jahren alleine auf die gefährliche Flucht von Afghanistan nach Deutschland zu begeben.

Seit zehn Monaten besuchen sie jetzt eine InteA-Klasse (Integration und Ausbildung) an der August-Bebel-Schule in Offenbach. Mit großem Engagement lernen sie Deutsch und möchten eine Ausbildung machen. Jetzt sollen sie einfach abgeschoben werden, Rainer!

Afghanistan ist kein sicheres Land! Wir denken, dass Najib, Ahmad Abdul und Samsor Menschen unsere Unterstützung verdient haben. Rainer, gemeinsam müssen wir die Abschiebung verhindern! Wir fordern das Bleiberecht für Najib, Abdul Ahmad und Samsor und für alle anderen von der Abschiebung betroffenen Geflüchteten! Schließen Sie sich uns an?

Vielen Dank
Julia Endres & Hibba Kauser
Jetzt unterschreiben!

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Am Montag, 31. Juli 2017 um 17 Uhr, wird im Rathaus der Stadt Langen die Ausstellung „Hibakusha weltweit“ eröffnet. Die Ausstellung zeigt die Gesundheits- und Umweltfolgen der „Nuklearen Kette“: vom Uranbergbau über die Urananreicherung, zivile Atomunglücke, Atomwaffentests, militärische Atomunfälle, Atombombenangriffe bis hin zu Atommüll und abgereicherter Uranmunition. Sie ist denen gewidmet, deren Leben durch die Atomindustrie beeinträchtigt wurden: den indigenen Völkern, deren Heimat durch Uranbergbau in atomare Wüsten verwandelt wurde, den Opfern von mehr als 2.000 Atomwaffentests, den Überlebenden der Atomwaffenangriffe von Hiroshima und Nagasaki sowie den Menschen, die durch radioaktiven Niederschlag von zivilen und militärischen Atomkatastrophen betroffen sind.
Die Stadt Langen zeigt „Hibakusha weltweit“ im Rahmen ihrer Mitgliedschaft bei den „Mayors for Peace“, einer internationalen Organisation, die sich für die Abschaffung von Kernwaffen einsetzt. Ein Teil der Veranstaltung ist die Ernennung von Baumpaten, die im Namen der Stadt Ginkosamen aus Hiroshima zu Bäumen heranziehen, die künftig als Symbol des Friedens in Langen stehen sollen.

Die krassen und bitteren Bilder vom G20-Gipfel in Hamburg schwirren uns noch immer durch den Kopf. Und schwierige Fragen. Ist es angesichts der massiven Gewalt noch richtig, Politik und Polizei dafür zu rügen, dass sie bereits im Vorfeld das Versammlungsrecht massiv eingeschränkt haben? Oder müssen Protestbewegungen nicht erst einmal viel klarer Nein zur Gewalt sagen? War es richtig, den G20-Gipfel zu begrüßen, wenn so wenig rauskam? Oder ist der G20-Beschluss zum Klima nicht doch einiges wert? Langsam ordnen sich unsere Gedanken, und wir möchten sie mit Ihnen teilen. Read More


+ Polizei und Senat müssen umgehend auf Boden des Grundgesetzes zurückkehren

Das globalisierungskritische Netzwerk Attac kritisiert scharf die
Aussetzung zentraler Grundrechte bei den G20-Protesten in Hamburg. “ Wir
fordern die Hamburger Polizei und den Senat auf, sofort auf den Boden
des Grundgesetzes zurückzukehren. Was wir in Hamburg gerade erleben, ist
so weit entfernt von dem versprochenen Festival der Demokratie wie die
Türkei von Pressefreiheit entfernt ist“, sagt Judith Amler vom
bundesweiten Attac-Rat. „Erst erklärt der Senat die Stadt mit einem 38
Quadratkilometer umfassenden Versammlungsverbot zur demokratiefreien
Zone, dann setzt sich die Polizei selbst über ein Urteil des
Bundesverfassungsgerichts hinweg und versucht ein gerichtlich
genehmigtes Camp brutal zu räumen. Aus dem Grundrecht auf
Versammlungsfreiheit ist in Hamburg Polizeirecht geworden. Hören Sie
jetzt auf, Herr Grote!“

+ Gerichte sollen Gefahrenprognose prüfen

In dieser Situation ist es nach Ansicht von Attac besonders
problematisch, dass viele Verwaltungsrichterinnen und -richter es bisher
nicht als ihre Aufgabe ansehen, trotz Zweifeln an den Behauptungen von
Polizei und Stadt diese auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. „Es ist
offenkundig, dass die Polizei derzeit an den Haaren herbeigezogene
Gefahrenprognosen in Raum stellt und den polizeilichen Notstand ausruft,
um ihr grundgesetzwidriges Handeln zu rechtfertigen. Es darf nicht sein,
dass es keine Instanz gibt, die diese haltlosen Behauptungen der Polizei
überprüft und verhindert, dass Menschen, die ihren Protest gegen die
Politik der G20 zum Ausdruck bringen wollen, in Hamburg ihrer
demokratischen Rechte beraubt werden“, sagt Roman Denter vom
bundesweiten Attac-Koordinierungskreis.

+ Attac legt Berufung gegen Verbot von drei Aktionen ein

Attac kündigte an, sich weiter juristisch gegen das Verbot von drei für
Freitagmittag in Hamburg geplante Aktionen des Netzwerkes zu wehren und
dafür notfalls vor das Bundesverfassungsgericht zu gehen. Gegen das
Urteil des Hamburger Verwaltungsgerichts, das am Freitag die Verbote
bestätigt hatte, legt Attac Berufung ein. Mit den Aktionen unter den
Titeln „Neoliberalismus ins Museum“, „Wider den Wachstumswahn“ und
„Freihandel als Fluchtursache“ will Attac seine inhaltliche Kritik an
der Politik der G20 in die Öffentlichkeit tragen. Die angemeldeten
Aktionsorte liegen in der so genannten blauen Zone.

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Die „renaturierte“ Ostgrube im Mai 2017

Die Initiative PRO BANNWALD meldet sich wieder zu Wort, nachdem sie die juristische Aus-einandersetzung um die weitere Auskiesung im Süden des Langener Waldsees dem BUND überlassen musste.

Die Initiative PRO BANNWALD lehnt die Pläne ab, die Ostgrube am Waldsee als Erholungsgebiet Waldsee auszubauen (LZ vom 27.6.17). Die Renaturierung der Ostgrube am Waldsee verzögert sich nach Ausbeutung des Kiesvorkommens seit Jahrzehnten. Das Unternehmen Sehring findet hierfür stets Unterstützung beim Langener Magistrat und bei den politisch Verantwortlichen (durch Äußerungen in der Presse dokumentiert).
Das jüngste Vorhaben von Magistrat und der Mehrheit der Stadtverordneten in Langen ist der Gipfel des Entgegenkommens. Eine feiner finanzieller Vorteil für Sehring: Erholungsgebiet statt Renaturierung in der Form, dass der eingebrachte Boden geeignet sein muss, wieder Wald wachsen zu lassen (siehe auch Leserbrief von Rainer Elsinger, LZ v. 6.6.17). Gleichwohl meint der CDU-Stadtverordnete Keppeler: „Dies hat nichts mit Sehring zu tun.“
Pro Bannwald stellt diese Fragen:
1. In der einwöchigen Anhörung in der Langener Stadthalle zur geplanten Kiesgruben-erweiterung (Juni 2015) am südlichen Waldsee ging es im Wesentlichen um den Grundwasser- und Artenschutz. In der Diskussion wurde seitens der Vertreter von Sehring oft auf die bald renaturierte Fläche der Ostgrube hingewiesen, die ja dann als Waldfläche zur Verfügung stünde. Und nun: Kein Wald? Dann müsste das Genehmigungsverfahren 2015 ff aufgrund geänderter Tatsachen neu aufgerollt werden.
2. Wurde im Magistrat und von den Stadtverordneten diskutiert, dass es bereits vertragliche Abmachungen über eine Naturlandschaft am Waldsee gibt? Im Mai 2010 veröffentliche der damalige 1. Stadtrat, dass nach dem Kiesabbau südlich des Waldsees eine wertvolle Natur-landschaft geschaffen wird. „In einem Natur- und Landschaftspark mit Spazierpfaden und Aussichtspunkten zum Wasser hin soll die ruhige Erholung im Vordergrund stehen,“ Der Herr Stadtrat weiter: „Kleinere Gewässer und Biotope könnten ebenfalls zu einem reizvollen Lebensraum für Tiere, Pflanzen und Spaziergänger beitragen,“ (genau das, was Sehring den städt. Verantwortlichen Jahre vorher in der Fischerhütte am Waldsee mittels PowerPoint-Vortrag schmackhaft machte).
3. Zwei Flächen für Naturlandschaften, Ostgrube und neue Auskiesungsfläche südlich nach Waldrodung auf geschätzten 100 ha ehemaliger Waldfläche, ein erheblicher Teil davon Bannwald? Und das alles für das allgemeine Wohl, das ja bemüht wurde, um Bannwald roden und auskiesen zu können. Waldfläche, die dem Umwelt- und dem Naturschutz dient, wird dem „Kiesmachen“ geopfert.
Pro Bannwald wird sich mit dem Regionalverband Rhein/Main, dem Regierungspräsidenten und dessen Bergamt und mit dem Hessischen Ministerium für Umwelt… sowie mit der Stadt Mörfelden-Walldorf in Verbindung setzen. Außerdem wird geprüft, unter welcher Internetadresse die EU anzuschreiben ist, denn die EU-Behörden kümmern sich seit Jahren durch Richtlinien um den Grundwasserschutz.

Initiative PRO BANNWALD
Jürgen Eberhardt

26. Juni 2017 — Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
das nächste Freihandelsabkommen, diesmal JEFTA zwischen Japan und EU, ist in Anmarsch. Greenpeace Niederlande veröffentlichte geheime Verhandlungstexte zum europäisch-japanischen Handelsabkommen JEFTA. Die Veröffentlichung enthält über 200 Seiten aus mehreren Kapiteln, die bis heute geheim waren. Das JEFTA-Abkommen wäre gemessen am Handelsvolumen der größte Handelsvertrag, den die EU jemals abgeschlossen hat. Hier können Sie die Dokumente anschauen:

https://ttip-leaks.org/jefta-leaks/

Greenpeace fordert Stopp von EU-Japan-Handelsabkommen. Die NGO veröffentlicht Dokumente über die Verhandlungen zwischen Tokio und Brüssel. Der geplante Vertrag sei in Sachen Transparenz und Umweltschutz schlimmer als CETA. Die Papiere, die hauptsächlich aus dem Zeitraum zwischen Ende 2016 und Frühjahr 2017 stammen, belegen neben mangelnder Transparenz auch Mängel im Umweltschutz. Das Walfangthema – Japan betreibt kommerziellen Walfang – wird nicht einmal erwähnt. Außerdem zeigten die Dokumente, dass die in JEFTA vorgesehenen Sonderklagerechte für ausländische Investoren noch problematischer ausfallen könnten als bei CETA.

Darüber hinaus möchte ich auf einen Artikel des Handelsblatts zu einem Brief des kanadischen Handelsministers hinweisen. Dort wird klar, dass es nicht Kanada, sondern die EU-Kommission war, die sich gegen verbindliche Arbeitnehmerrechte und für Schiedsgerichte beim Euro-Kanadischen Abkommen CETA aussprach.

Handelsblatt

Stoppen wir jetzt JEFTA! Nehmen Sie unbedingt an der Aktion „JEFTA Stoppen“ von CAMPACT teil!

Zur Campact Aktion

Mit herzlichen Grüßen
Marianne Grimmenstein


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